Atopic Dermatitis or Eczema

Es gibt viele Hauterkrankungen, die das Leben stark beeinträchtigen können. Obwohl jede Hauterkrankung potenziell lebensbedrohlich sein kann, verschlimmern Erkrankungen, die auch Kinder betreffen, das Problem. Ekzem (atopische Dermatitis) ist eine dieser Erkrankungen. Starker Juckreiz und schuppige Haut sind typische Symptome. Entzündungen treten als zusätzliche Reaktion auf den Juckreiz auf.

 

URSACHEN DER ATOPIC DERMATITIS ODER DES EKZEMS

Die moderne Wissenschaft zeigt, dass Veränderungen in den Genen für Ekzeme verantwortlich sind. Dadurch wird die Abwehrfähigkeit der Haut beeinträchtigt. Dies führt zu einer geschwächten Barrierefunktion, wodurch die Haut weniger Feuchtigkeit speichern und sich schlechter gegen Bakterien, Reizstoffe, Allergien und Umwelteinflüsse wie Rauch oder Zigaretten wehren kann.

In anderen Fällen, in denen keine Genmutationen vorliegen, entsteht diese Erkrankung durch eine übermäßige Vermehrung von Mikroorganismen auf der Haut, insbesondere von Staphylococcus aureus. Dieses Bakterium beeinträchtigt die Funktion der Hautbarriere und verdrängt nützliche Hautmikroben. Ein weiterer Faktor ist eine allgemein geschwächte Hautbarriere, die eine Immunreaktion auslöst und zu Hautentzündungen führt. Die Erkrankung ist nicht ansteckend.

Aus ayurvedischer Sicht entsteht diese Erkrankung durch ungesunde Ernährung und Lebensweise. Bei Kindern wird sie durch „Beej Dushti Kar Bhava“ verursacht. Im Ayurveda heißt sie „Vicharchika“ und entsteht durch Verdauungsstörungen und ein Ungleichgewicht des Pitta-Doshas.

 

Einige nützliche Hausmittel gegen atopische Dermatitis oder Ekzeme

Es ist entscheidend, wirksame Hausmittel gegen Neurodermitis zu finden, doch dies gestaltet sich oft schwierig. Denn verständlicherweise hat man Angst vor Hautreizungen. Daher ist bei der Empfehlung von Hausmitteln gegen Neurodermitis Vorsicht geboten. Die in diesem Artikel beschriebenen Behandlungen sind wirksam und hautverträglich. Sie tragen außerdem zur Linderung der Symptome bei.

 

  1. KOKOSNUSSÖL

Die Anwendung von Kokosöl ist ein natürliches Hausmittel, das praktisch jeder anwenden kann. Dank seiner antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften eignet sich dieses Öl gut zur Behandlung von Neurodermitis. Es lindert Entzündungen und Beschwerden effektiv durch seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Zusätzlich trägt es zur Aufrechterhaltung des pH-Werts der Haut bei, was wiederum Hautentzündungen reduzieren kann. Einer Studie zufolge erhöht Kokosöl den Filaggrin-Spiegel in den Hautzellen. Filaggrin flacht die Zellen ab und stärkt sie, indem es aus den Strukturproteinen der äußeren Hautzellen dichte Bündel bildet.

  1. DIREKTES SONNENLICHT

Menschen mit Ekzemen oder Neurodermitis wird ein Morgensonnenbad empfohlen. Die betroffenen Körperstellen sollten der Morgensonne ausgesetzt werden. Das im Sonnenlicht enthaltene Vitamin D trägt zur Linderung von Entzündungen bei und stärkt die Abwehrkräfte gegen bakterielle Infektionen.

Sonnenlicht bzw. Phototherapie ist daher ein bedeutender Nutzen für die Menschheit.

  1. Kuhghee

Laut ayurvedischer Forschung ist Kuhghee das beste Mittel zur Beruhigung des Pitta-Doshas. Kuhghee hilft, lokale Pitta-Störungen auszugleichen und erzielt dadurch bemerkenswerte Ergebnisse.

 

WIE UND WANN ANWENDEN?

Nachdem die betroffene Stelle erwärmt und das Ghee angeschmolzen wurde, wird es aufgetragen. Anschließend kann es auf alle betroffenen Stellen, einschließlich des Gesichts, aufgetragen werden. Es lindert schnell Reizungen und Entzündungen.

Kuhghee ist nahrhaft und spendet der Haut Feuchtigkeit. Außerdem sind keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten.

  1. ALOE VERA GEL

Aloe-vera-Gel ist bekannt für seine bemerkenswerten Eigenschaften. Es pflegt die Haut und lindert Trockenheit und Reizungen. Darüber hinaus hilft es, Ekzemschübe bei Kindern und Erwachsenen zu reduzieren. Aloe-vera-Gel kann von beiden Geschlechtern zur Behandlung angewendet werden und ist wirksam.

  1. Kuhghee und Kurkuma

Die Vorteile von Kurkuma und Ghee wurden bereits in den vorangegangenen Abschnitten erläutert. Kurkuma wirkt entzündungshemmend und lindert Rötungen. Kurkumapulver wird mit erhitztem Ghee vermischt, um ein wohltuendes Getränk herzustellen. Dieses kann zweimal täglich eingenommen werden, um lokale Schwellungen und Juckreiz zu lindern.

 

MEHR WISSEN

  • Vermeiden Sie im Alltag den Kontakt mit Staub und anderen Allergenen. Pollen, Pilzsporen, Hausstaubmilben, Insektengift und viele andere Substanzen können Allergien auslösen.
  • Das Tragen weicher Stoffe ist vorzuziehen und der Schlafrhythmus muss beibehalten werden.
  • Alle Zitrusfrüchte sollten vermieden werden.
  • Milchnebenprodukte sollten mit Vorsicht konsumiert werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Lebensmittel, die am ehesten Allergien auslösen, wie Erdnüsse, Erdbeeren, Gluten und andere Substanzen.