Koshamra / Ceylon Oak (Schleichera Oleosa)

Ayurveda ist eine traditionelle, ganzheitliche Methode aus Indien, deren Heilpflanzen Krankheiten wirksam vorbeugen. Gerade in unserer heutigen Zeit ist Ayurveda ein wichtiger Beitrag zur Körperreinigung. Dazu gehören Ernährungsumstellungen und zahlreiche Techniken, die durch Panchakarma-Therapie, Dincharya, Ahar-Vihar und Yoga-Übungen (Asanas) ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen. Viele Heilpflanzen sind für ihre therapeutischen Eigenschaften bekannt. Schleichera oleosa, in der ayurvedischen Medizin auch als „Koshamra“ bekannt, ist ein großer, tropischer Laubbaum, der in Asien beheimatet ist. Er wird häufig zur Behandlung verschiedener Hauterkrankungen eingesetzt; seine Rinde ist reich an Antioxidantien und kann bei rheumatoider Arthritis, Gelenkbeschwerden und Kopfschmerzen Linderung verschaffen. Das Öl dieser Pflanze ist hilfreich bei Geschwüren und Parasitenbefall. Zu den Inhaltsstoffen von Schleichera oleosa gehören Triterpenoide, Taraxeron und Tricadensäure A.


Besonderer Hinweis zu Ceylon-Eiche

  • Die Koshamra-Pflanze ist auch als Ceylon-Baum, Lackbaum und Gummilackbaum bekannt. Sie gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae).
  • Dieses Kraut wird häufig zur Behandlung von Hauterkrankungen und zur Blutreinigung verwendet.
  • Diese Art ist in ganz Indo-Malesien verbreitet. Sie ist praktisch überall in Indien anzutreffen.
  • Im Wald kann ein mittelgroßer Baum eine Höhe von 10-15 m erreichen.
  • Grahi ist absorbierend, Ruchikarak ist ein Appetitanreger und Deepana-pachana ist gut für die Verdauung.

Systemische Klassifizierung

Botanischer Name: Schleichera oleosa

Familie – Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)

Genus - Schleicher

Arten - Sölig


Synonyme

Koshaamra, Kshudraamra – Frucht ähnlich der Mango

Lakshaa vrksha – Laksha wuchs auf Bäumen.

Ghanaskandha - Dichte Bäume


Andere volkstümliche Namen

Hindi Name - Kusum

Englischer Name – Makassar-Ölbaum, Honigbaum, Ceylon-Eiche, Lackbaum

Kannada-Name – Kondangan, Jendalacekota, Sagade

Tamilischer Name – Puvathipuvam, Pulaachi, pumarata

Malayalam Name - Puvam

Telugu-Name – Posuku, Botanga, Madakapulusu, Sagadipusuku, Busi, Kodalipulusu

Lebensraum

  • Ein mittelgroßer Baum erreicht in Wäldern eine Höhe von 10-15 m.
  • Die Blätter sind paarig gefiedert, sitzend, wechselständig, einfach, stachelig gesägt, und die Blättchen sind elliptisch und groß.
  • Früchte in Beerenform.
  • Die Blüten sind gelb, klein und traubenförmig.
  •  In Indiens dicht bewaldeten Regionen ist dieses Kraut weit verbreitet.

Klassische Kategorisierung

  • Diese Pflanze wurde von Acharya Sushrut in Nyagrodhadi Ganna und Amladi Varga aufgenommen.
  • Dieses Kraut wurde von Acharya Charak in Amla Skanda erwähnt.
  • Dieses Kraut wurde auch von Acharya Vagbhat in Nyagrodhadi gana beschrieben.
  • Dieses ausgezeichnete Kraut wurde von Dhanwantri Nighantu Amradi Varga genannt und sein Öl ist als Amradi Phalavarga bekannt.
  • Dieses Kraut wurde von Kaiyadev Nighantu in Oshadhadi Varga erwähnt.


Ayurvedische Eigenschaften

 

Hindi / Sanskrit

Englisch

Rasa (Geschmack)

Amla 

Sauer

Guna (physisches Eigentum)

Lehrer

Schwer

Virya (Potenz)

Ushna

Heiß

Nachverdauungseffekt

Katze 

Stechend


Auswirkungen auf die Doshas

Diese Pflanze gleicht die Doshas Vata und Kapha aus, während sie das Pitta-Dosha verstärkt.


Praktische Anwendungen

  • Dieses Kraut wird häufig zur Behandlung von Vata-Kapha-Störungen eingesetzt. Seine unreifen Früchte helfen, das Vata-Dosha auszugleichen, verschlimmern aber das Kapha-Pitta-Dosha.
  • Die reifen Früchte wirken sich positiv auf das Kapha-Vata-Dosha aus.
  • Die lokale Anwendung kann Schmerzen, Reizungen und Hautprobleme lindern und ist zudem vorteilhaft für das Haar.
  • Die reifenden Früchte sind ein ausgezeichnetes Absorptionsmittel und gleichzeitig ein Appetitanreger, der das Verdauungsfeuer anregt.
  • Dies ist auch für die Blutreinigung und bei Hauterkrankungen von Vorteil.
  • Die Rinde wird zur Fiebersenkung eingesetzt und ist auch bei vaginalen Erkrankungen hilfreich.
  • Die Paste aus pulverisiertem Koshamra eignet sich hervorragend zur Linderung von Beschwerden im unteren Rückenbereich.
  • Die lokale Anwendung ist auch bei Tierwunden von Vorteil.
  • Fiebersymptome können ebenfalls mit seinem Absud behandelt werden.
  • Auch Haarausfall profitiert davon.
  • Es wird auch in vielen anderen Fällen von Darmreinigungen angewendet, einschließlich Vata-Vriddhi-Erkrankungen.


Teil gebraucht

Stammrinde und Samenöl 

Dosierung

Der Saft der Blätter kann in Mengen von bis zu 10-15 ml verzehrt werden.

Es können bis zu 2-4 Gramm Pulver eingenommen werden.

Der Sud kann in Mengen von bis zu 50-100 ml konsumiert werden.