Nephrotic Syndrome

Die Nieren sind ein lebenswichtiges Organ. Ihre Funktion nimmt mit dem Alter ab. Nierenerkrankungen können jedoch schon früh auftreten. Das nephrotische Syndrom ist eine dieser Erkrankungen, die sowohl Erwachsene als auch Kinder betreffen kann. Es führt zu einem übermäßigen Eiweißverlust über den Urin.


SYMPTOME DES NEPHROTISCHEN SYNDROMS

Dies verursacht eine Reihe von Symptomen, darunter niedrige Albuminwerte im Blut, erhöhte Blutfettwerte und erhebliche Ödeme. Weitere Anzeichen können Gewichtszunahme, Erschöpfung und schäumender Urin sein.


STATISTIKEN

Weltweit sind weniger als 5 von 100.000 Kindern von dieser Krankheit betroffen, während jährlich 3 von 100.000 Erwachsenen betroffen sind.


URSACHEN DES NEPHROTISCHEN SYNDROMS

Diese Erkrankung kann vielfältige Ursachen haben. Ja, Erkrankungen wie Diabetes, Lupus, Minimal-Change-Glomerulonephritis, fokale segmentale Glomerulosklerose, membranöse Neuropathie und viele andere können ursächlich sein. Auch ein im Körper stattfindender Autoimmunprozess kann diese Erkrankung unabhängig auslösen. Sie kann außerdem durch bestimmte Erkrankungen wie HIV, Hepatitis B oder C hervorgerufen werden.

Laut Ayurveda entsteht die Krankheit durch ein Ungleichgewicht des Pitta-Doshas im Körper. Um die Krankheit mit Ayurveda und ayurvedischen Medikamenten wirksam zu behandeln, ist es entscheidend, die zugrundeliegende Erkrankung zu verstehen.

Mit dem richtigen Wissen können daher die folgenden Hausmittel die Nierengesundheit fördern und dem Körper helfen, verlorenes Albumin zu ersetzen.

Einige nützliche Hausmittel gegen nephrotisches Syndrom

Folgende Behandlungen sind in diesem Fall erforderlich, um den Albuminspiegel im Körper stabil zu halten:

  1. Sprossen

Sprossen sind eine gute Proteinquelle und reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Bei nephrotischem Syndrom sind grüne und schwarze Linsensprossen besonders hilfreich. Man sollte 100 Gramm davon zwei- bis dreimal täglich verzehren. Zweimal täglich ist in der Regel empfehlenswert, die Menge kann aber je nach Bedarf, Appetit und Verdauungsvermögen angepasst werden.

  1. Pilze

Pilze sind eine bekannte pflanzliche Proteinquelle und helfen, den natürlichen Proteinverlust des Körpers auszugleichen. Da alle Pilze diese Eigenschaft besitzen, können prinzipiell alle Pilzarten verwendet werden. Man kann dem Patienten 50–80 g Pilze, vermischt mit Ghee, verabreichen. Dies gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.

  1. Kurkuma-Tee

Ein Kurkuma-Aufguss kann in dieser Situation ebenfalls sehr wirksam sein. Geben Sie einen halben Teelöffel Kurkuma in 80 bis 100 ml Wasser und bringen Sie die Mischung zum Kochen. Verabreichen Sie dem Betroffenen die Mischung, nachdem Sie sie auf die Hälfte reduziert haben. Sie können diesen Aufguss zweimal täglich verabreichen, er sollte jedoch jedes Mal frisch zubereitet werden. Nephrotisches Syndrom und andere Autoimmunerkrankungen sprechen sehr gut auf Kurkuma an.

  1. SAMEN

Dazu gehört die Herstellung einer Pulvermischung aus vier verschiedenen Samensorten. Nehmen Sie jeweils 100 g der folgenden Zutaten:

  • Wassermelonensamen
  • Gurkensamen,
  • Kürbiskerne und
  • Melonenkerne.

Sie sollten zu einem feinen Pulver vermahlen und in einem Glas aufbewahrt werden. Das Pulver darf keine Feuchtigkeit aufnehmen. Diese Mischung ist für alle Patienten mit nephrotischem Syndrom geeignet, egal ob Kind oder Erwachsener. Die vier Samen sind eine hervorragende Albuminquelle und daher in diesem Fall sehr hilfreich.

So nehmen Sie es ein: Nehmen Sie nach den Mahlzeiten zweimal einen Teelöffel für Erwachsene und zweimal einen halben Teelöffel für Kinder ein.

  1. ENTSCHULDIGUNG

In dieser Situation ist ein Sattu aus Gerste (Jau) hervorragend geeignet. Es enthält viel Magnesium, Eisen, Mangan und andere Mikronährstoffe und ist gleichzeitig natriumarm. Durch seine kühlende Wirkung hilft es, überschüssiges Wasser auszuscheiden, verleiht dem Patienten mehr Energie und trägt zur Harmonisierung des Pitta-Doshas bei. Da Gerste reich an Ballaststoffen ist, fördert sie zudem die Verdauung.

ÄNDERUNGEN IN IHRER TÄGLICHEN ERNÄHRUNG

  • Wählen Sie mageres Eiweiß. Pflanzliches Eiweiß ist bei Nierenerkrankungen vorteilhaft.
  • Um Ihren Blutcholesterinspiegel zu regulieren, reduzieren Sie die Menge an Fett und Cholesterin in Ihrer Ernährung.
  • Um Ödeme zu reduzieren, empfiehlt sich eine natriumarme Ernährung. Für optimale Ergebnisse sollte man auf rosa Salz oder Saindhav Lavan-Salz umsteigen.
  • Reduzieren Sie die Menge an Flüssigkeit, die Sie zu sich nehmen.
  • Meiden Sie Milchprodukte wie Milch.
  • Kuhghee kann häufig konsumiert werden.
  • Es wird empfohlen, Pulsationen zu meiden.
  • Am besten meidet man Zitrusfrüchte und -produkte.
  • Diabetiker sollten Bananen, weißen Reis und Kartoffeln meiden. Nicht-Diabetiker können diese drei Lebensmittel jedoch bedenkenlos verzehren.

ÄNDERUNGEN IN IHREM LEBENSSTIL

  • Der Schlaf-Wach-Rhythmus soll aufrechterhalten werden. Bei Kindern müssen diese Anpassungen von den Eltern unterstützt werden.
  • Wenn eine weitere Grunderkrankung vorliegt, ist es wichtig, die Faktoren zu behandeln, die zur Verschlimmerung der primären Erkrankung beitragen.
  • Medikamente, die die Nieren schädigen, sollten nicht mehr eingenommen werden.
  • Um die Erkrankung dauerhaft zu heilen, müssen die erforderlichen Lebensstiländerungen vorgenommen werden. Dies gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

MEHR WISSEN

Diese Anpassungen des Lebensstils und der Ernährung müssen vom Betroffenen selbst vorgenommen werden. Es ist wichtig, die spezifischen Auslöser der Erkrankung zu kennen und auf bestimmte Auslöser zu verzichten. Auch Faktoren, die die Grunderkrankung verschlimmern, sollten vermieden werden, da das nephrotische Syndrom bei vielen Erkrankungen auftritt.