Manche Krankheiten sind unsichtbar, doch die Qualen, die sie verursachen, sind erdrückend und verschlimmern sich täglich. Haben Sie sich jemals vorgestellt, neben der Krankheit auch noch jeden Tag Schmerzen zu ertragen? Anhaltende Atemnot, chronische Brustschmerzen, brennende Schmerzen in den Gliedmaßen und Fieber, das oft den ganzen Tag anhält – all das gehört dazu. Ganz ehrlich, Sie haben Schwierigkeiten beim Essen. Sie haben das Gefühl, Ihre Organe würden langsam verfaulen, während Sie ersticken. Sarkoidose-Patienten kämpfen jedoch täglich mit diesen und anderen Problemen.
Die als Sarkoidose bekannte Erkrankung kann jedes Organ oder Organsystem des Körpers betreffen. Granulome, winzige Ansammlungen von Entzündungszellen, die in diesem Fall wie Körnchen aussehen, sind das charakteristische Merkmal der Erkrankung. Wenn diese Ansammlungen übermäßig zahlreich werden, beeinträchtigen sie die Funktion eines bestimmten Organs oder Organsystems.
WAS VERURSACHT SARKOIDOSE?
Sarkoidose ist eine Erkrankung, die durch einen Autoimmunprozess im Körper verursacht wird. Der Begriff „Autoimmunprozess“ beschreibt eine übersteigerte Immunantwort, bei der das Immunsystem körpereigene, gesunde Zellen angreift und zerstört. Dies geschieht, wenn die körpereigenen Erreger aufgrund ihres identischen Aussehens fälschlicherweise für gesunde Zellen gehalten werden.
Laut Ayurveda entsteht die Erkrankung durch eine Ansammlung von Ama Dosha im Körper. Diese Ansammlung führt zu einer Verstopfung der Mikrokanäle. Die Wucherung, in diesem Fall ein Granulom, wird durch diese verstopften Mikrokanäle beschrieben. Da das Atmungssystem in diesem Zusammenhang hauptsächlich betroffen ist, können Prana Vaha Srotas Dushti und Prana Vayu Avrodh mit Sarkoidose in Verbindung gebracht werden.
EINIGE NÜTZLICHE HAUSMITTEL GEGEN SARKOIDOSE
- EIN SCHNELLER AUFZUG AUS TULSI UND INGWER:
Man nehme zwei bis drei frische Tulsi-Blätter und etwas getrockneten Ingwer. Nach Zugabe einer Viertel Tasse Wasser drei bis vier Minuten kochen lassen. Anschließend servieren und genießen.
- HEISSES WASSER UND SINDHAV NAMAK (ROSA SALZ) AUFgießen:
Erhitzen Sie 100–200 ml Wasser. Geben Sie einen Teelöffel rosa Salz hinzu. Lassen Sie die Lösung etwas abkühlen, bevor Sie damit gurgeln, falls viel Schleim entsteht.
- ZIMTAUSCH:
Zwei Tassen Wasser mit 7,5 bis 10 cm grob gemahlenem Zimtpulver verrühren. Aufkochen lassen und dann ausgießen. Einen Schluck nehmen und abkühlen lassen. Es hilft, Staus zu lindern.
- Kräuterkombination:
Bei Atemnot bereiten Sie einen Sud aus Jaggery, Sesam, schwarzem Pfeffer und Saidhav Lavan zu. Messen Sie zwei bis drei schwarze Pfefferkörner, ¼ TL Sesamsamen, ½ TL Saidhav Lavan und 50 g Jaggery ab. Trinken Sie den Sud zweimal täglich.
ÄNDERUNGEN IN DER TÄGLICHEN ERNÄHRUNG
- Verzichten Sie auf Milchprodukte, da diese die Arterien verstopfen.
- Trinken Sie regelmäßig warmes Wasser, da dies dazu beiträgt, übermäßige Schleimbildung zu reduzieren.
- Vermeiden Sie Fleisch und Fleischprodukte, da diese zur Bildung von Ama beitragen.
- Vermeiden Sie Zitrusfrüchte: Zitrusfrüchte verschlimmern die Symptome.
- Essen Sie verschiedene Gemüsesuppen; sie haben eine beruhigende Wirkung.
- Verzehren Sie leicht verdauliche Lebensmittel, um die Wahrscheinlichkeit einer Verschlimmerung der Symptome zu verringern.
- Trinken Sie keinen Alkohol – er kann jemanden plötzlich aufregen.
VERÄNDERUNGEN DES LEBENSSTILS
- Versuchen Sie, früh ins Bett zu gehen – es ist entscheidend.
- Meiden Sie die kalte Luft – sie verschlimmert Symptome wie Husten und Halsschmerzen.
- Halten Sie sich den ganzen Winter über warm; es ist notwendig
- Achten Sie auf Ihre Verdauung – stellen Sie sicher, dass Ihre Ernährung nicht ungewöhnlich ist.
- Regelmäßige Bewegung ist wichtig: Menschen mit Sarkoidose sollten Pranayama-Atemtechniken wie Anulom Vilom und Bhambhri praktizieren. Dies verbessert die Atmung und erhöht die Ein- und Ausatmungskapazität.
