Rose (Rosa centifolia)

Die Indische Kohlrose ist der Name dieser Rose. Rosen sind krautige Pflanzen, die kleinen Sträuchern ähneln. Diese Pflanze wird weltweit aufgrund ihrer medizinischen und kosmetischen Eigenschaften angebaut. Sie erreicht eine Höhe von etwa 1,5–2 Metern und bildet Blütenstände. Ihr Wuchs kann klein und kompakt oder bis zu 7 Meter hoch werden. Sie wird typischerweise wegen ihrer duftenden, wirtschaftlich nutzbaren Blüten angepflanzt.

Die Rose ist ein verholzender, stacheliger, mehrjähriger Strauch. Ihre Blätter wachsen wechselständig und bestehen aus ovalen, fein gesägten Blättchen. Der Strauch trägt essbare, fleischige Früchte, die zu Hagebutten reifen. Die vielen Gartenrosensorten sind das Ergebnis der einfachen Kreuzung von Arten aus verschiedenen Teilen der Welt. In Indien gibt es über 2500 Rosenhybriden und etwa 150 einheimische Rosenarten.

Allgemeine Beschreibung

Die Rose ist ein hervorragendes Blutreinigungsmittel, da sie zahlreiche therapeutische Eigenschaften besitzt. Ihre aphrodisierenden und entzündungshemmenden Wirkungen helfen bei verschiedenen Erkrankungen, darunter Durchfall und Magengeschwüre. In der ayurvedischen Medizin wird die gesamte Pflanze verwendet.

Diese Pflanze enthält 1,3 % Saponine in ihren Blüten und 8,5 % in ihren Blättern. Die Blütenblätter bestehen aus Schwefeldioxid und Methionin. Das aus den Blüten gewonnene ätherische Öl enthält Citronellol, Geraniol, Nerol und Phenylethanol. Es besteht zu 15 % aus Tanninen. Die gesamte Pflanze liefert Cyanidin, Kaempferol und Quercetin. Die Hagebutten sind reich an Vitamin C, Zitronensäure und Äpfelsäure.

Einstufung

  • Königreich: Plantae
  • Abteilung: Bedecktsamer
  • Klasse: Magnoliopsida
  • Bestellung: Rosales
  • Familie: Rosengewächse
  • Unterfamilie: Rosoideae
  • Gattung: Rosa
  • Art: R. centifolia

Lebensraum

Die indische Rose stammt ursprünglich aus Persien. Kommerzielle Rosen werden unter anderem in Frankreich, Bulgarien, Italien und Spanien angebaut. In den indischen Bundesstaaten Punjab, Uttar Pradesh, Bihar und Kaschmir ist sie weit verbreitet. Die Bodentemperatur und das Klima in Indien und Bulgarien tragen zur hohen Duftqualität der dortigen Rosen bei. Die indische Rose ist eine weit verbreitete und in kalten wie gemäßigten Regionen des Landes häufig angebaute Pflanze.

Namen der Rose

  • Hindi-Name – Gulab
  • Sanskrit - Shatapatri
  • Englischer Name – Rose
  • Kannada – Gulabihuvu
  • Telugu-Name – Gulabipuvvu

Ayurvedische Eigenschaften

 

Hindi / Sanskrit

Englisch

Rasa (Geschmack)

Tikta, Kashya, Madhura

Bitter, adstringierend, süß

Guna (physisches Eigentum)

Snigdha, Laghu 

Schleimig, leicht

Virya (Potenz)

Sheeta

Kalt

Vipaka (Geschmack nach der Verdauung)

Madhura

Süss

Auswirkungen auf die Doshas

Dieses Kraut unterstützt das Gleichgewicht der Doshas Vata und Kapha. Es hilft, das Pitta-Dosha zu senken.

Klassische Kategorisierung

Bhavaprakasha Nighantu

Dhanvantari Nighantu

Kaiyyadeva-Nacht

König Nighantu

Pushpa varga

Amradi Varga

Oushad Varga

Karaveeradi Varga

Praktische Anwendungsmöglichkeiten von Rose

  • Es hilft bei übermäßigem Blutdruck und ist sehr vorteilhaft bei Herzproblemen.
  • Bei äußerlicher Anwendung auf Wunden fördert Rosenblütenpaste oder ein aus getrockneten Blütenblättern hergestelltes Pulver die schnelle Heilung.
  • Das Auftragen von Blütenpaste auf den Körper hilft, übermäßiges Schwitzen zu kontrollieren und hinterlässt einen angenehmen Duft.
  • Aufgrund seiner antiseptischen Wirkung ist Rosenblütenextrakt, entweder als Tropfen oder als Augenspülung, hilfreich bei Augenproblemen und lindert Brennen in den Augen.
  • Die getrocknete Blütenpaste, die man in einer Menge von 5 g mit Milch einnehmen kann, ist bei der Behandlung von Gastritis und Zwölffingerdarmgeschwüren sehr hilfreich.
  • Zusätzlich ist es bei Verstopfung hilfreich; wirksam ist ein Sud aus Rosenknospen (20–30 ml).
  • Hagebuttentinktur wirkt gut adstringierend, behandelt Durchfall und lindert die mit Koliken verbundenen Schmerzen.
  • Rosenblütenaufguss ist beim Gurgeln bei Halsschmerzen hilfreich.
  • Da Rosenöl antibakterielle, antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, kann es die Symptome trockener oder gereizter Haut wirksam lindern und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden.
  • Die getrockneten Früchte der Wildrose sind besonders reich an Vitamin C – dreimal so viel wie Zitrusfrüchte – und eignen sich daher gut zur Vorbeugung von Skorbut.
  • Kräutertee aus Rosenblüten eignet sich hervorragend zur Linderung von Übersäuerung, Brennen im ganzen Körper, Mundtrockenheit und Darminfektionen.
  • Zusätzlich ist ätherisches Rosenöl als Aromatherapie bei Bluthochdruck und Schlaflosigkeit hilfreich.
  • Die Kosmetikindustrie verwendet viel Rosenöl oder -extrakt als Inhaltsstoff in Körpersprays, Duschgels, Seifen und anderen Produkten.

Verwendete Teile

Frische oder getrocknete Blütenblätter

Dosierung

  • Pulver - 3 g bis 6 g
  • Destillat - Gemäß den Anforderungen
  • Destillat aus der Blüte - 20 ml bis 30 ml

Zu treffende Vorsichtsmaßnahmen

Dieses Kraut kann bei manchen Personen Allergien auslösen. Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Gegenanzeigen bei der Anwendung dieser Pflanze sind bisher nicht bekannt.